12.01.2020 VC Allbau Essen - 2. Volleyball Bundesliga Nord

An der Ostsee nichts zu holen.

Mehr als eineinhalb gute Sätze waren am Samstag beim Spitzenreiter nicht drin. "Im Hinblick auf das Spiel am Sonntag haben wir alles richtig gemacht.".

Stralsunder Wildcats - VC Allbau Essen 3:0 (25:19, 25:22, 25:10)


Es sollte das Doppelspieltagwochenende der Gegensätze werden und das wurde es auch. Knapp 500 euphorische Fans am Samstag in Stralsund und gute 80 fade Zuschauer in Berlin.

Die Voraussetzungen für die Partie gegen den Tabellenführer aus Stralsund waren alles andere als gut. Ohne Libera Lea Adolph, die aus arbeitstechnischen Gründen fehlte, und den Jugendspielerinnen Idil Aydeniz und Lynn Lewandowsky, die zeitgleich in der U20 gefordert waren, reiste der VC Allbau Essen an die Ostsee. Zuspielerin Anne Paß war nach Hüftproblemen nur bedingt einsatzfähig und auch Mittelblockerin Luzie Wiedeking war nach ihrem krankheitsbedingten Ausfall noch nicht fit. Beide bekamen im Hinblick auf das Spiel gegen VCO Berlin kurze Einsätze. Als sich am Samstagmorgen dann auch noch Außenangreiferin Lena Verheyen mit Magenbeschwerden plagte, wurde es eng. Zwei Sätze biss die 28-Jährige die Zähne zusammen, ehe sie für das Spiel am Sonntag geschont wurde.

Unter diesen Voraussetzungen gelang es den Essener Volleyballerinnen zwei ordentliche, wenn nicht sogar gute Sätze gegen den Spitzenreiter abzuliefern. Angesteckt von der euphorischen Atmosphäre in der satt gefüllten Halle und mit der Gewissheit "Wir haben hier nichts zu verlieren!" konnte man dem aktuellen Ligaprimus zwei Sätze lang Paroli bieten. "Die Niederlage geht in Ordnung. Im Hinblick auf das Spiel am Sonntag haben wir alles richtig gemacht.", so Trainer Marcel Werzinger nach der Partie.

Für die #pottperlen spielten: Natalie Wolter, Anne Paß, Lisa Schreiner, Luzie Wiedeking, Isabelle Zwingmann, Lena Verheyen, Sandra Ferger, Carlotta Strube und Gianna Castiglione. MVP auf Seiten des VC Allbau Essen wurde Außenangreiferin Sandra Ferger.

Den Abend verbrachte die Mannschaft in Stralsund und machte sich am Montagmorgen auf den Weg nach Berlin. Dort stand um 16:00 Uhr die wichtige Partie gegen VCO Berlin an.